Hessisches Drohnenkompetenzzentrum Kassel Airport (HDKZ)

Das HDKZ der TU Darmstadt verbindet Forschung und Transfer, Qualifizierung und Erprobung von Drohnentechnologien. Mit Unternehmen und öffentlichen Anwendern bringt es Lösungen in die Praxis.

Letzte Aktualisierung:

Das Team des Hessischen Drohnenkompetenzzentrums Kassel Airport (HDKZ) bei der feierlichen Eröffnung am 5. August 2026 auf dem Vorfeld des Kassel Airports.

© HDKZ/Sascha Mannel

Projektdetails

Das HDKZ verbindet vier Kompetenzen, die gemeinsam den Weg von der Forschung in die Anwendung verkürzen:

Forschung und Transfer
Das HDKZ erforscht die technischen, organisatorischen und regulatorischen Voraussetzungen für den sicheren und wirksamen Einsatz unbemannter Systeme. Die zentralen Forschungsbereiche umfassen die sichere Integration in den Luftraum, resiliente Kommunikation und Vernetzung, Detektion, Identifikation und Abwehr sowie Lagebilder durch Multi-Sensorik und Fernerkundung. Weitere Schwerpunkte sind KI für autonome Entscheidungen und robotische und autonome Systeme, insbesondere die kooperative Boden-Luft-Robotik. Governance, Regulierung und Innovationsprozesse sind integraler Bestandteil dieses interdisziplinären Forschungsansatzes.

Angesichts kurzer Innovationszyklen verbindet das HDKZ diese wissenschaftliche Arbeit mit konkreten Fragestellungen aus Wirtschaft und öffentlicher Praxis. Gemeinsam mit Partnern werden Forschungsergebnisse in anwendbare Lösungen überführt. Erfahrungen und Bedarfe aus der Praxis fließen wiederum in die wissenschaftliche Arbeit ein.

Innovationsökosystem
Das HDKZ bringt Wissenschaft, Unternehmen, Start-ups, Betreiber Kritischer Infrastrukturen und öffentliche Anwender zusammen. Gemeinsame Entwicklungs- und Erprobungsvorhaben ermöglichen es, Anforderungen frühzeitig aufzugreifen, unterschiedliche Kompetenzen zu verbinden.

Reallabor Kassel Airport
Der Kassel Airport bietet als aktiver Verkehrsflughafen die Möglichkeit, Drohnentechnologien in einer realen Betriebsumgebung zu erproben. Neue Systeme und Einsatzkonzepte werden unter realen Bedingungen getestet und gemeinsam mit Anwendern weiterentwickelt. Im Fokus stehen dabei insbesondere Flüge außerhalb der Sichtweite (BVLOS), das Zusammenspiel bemannter und unbemannter Luftfahrt sowie die Erprobung von Sensorik, Kommunikations- und Detektionssystemen. Das Reallabor verbindet damit technische Entwicklung mit den konkreten Anforderungen des Flugbetriebs und unterschiedlicher Einsatzszenarien.

Skill Training Centre
Ausbildung, Training und Qualifizierung vermitteln die Fähigkeiten, die für den sicheren Umgang mit Drohnentechnologien erforderlich sind. Die Angebote richten sich unter anderem an Drohnenpiloten und Einsatzkräfte. Erkenntnisse aus Forschung und Erprobung fließen unmittelbar in die Qualifizierung ein.

Interdisziplinäres Team der TU Darmstadt: Prof. Dr. Michèle Knodt (Institut für Politikwissenschaft), Prof. Dr.-Ing. Uwe Klingauf (Institut für Flugsysteme und Regelungstechnik), Prof. Dr. Oskar von Stryk (Fachgebiet Simulation, Systemoptimierung und Robotik), Prof. Dr. Björn Scheuermann (Fachgebiete Multimedia Kommunikation / Kommunikationsnetze), Prof. Dr.-Ing. Dorota Iwaszczuk (Fachgebiet Fernerkundung und Bildanalyse ), Prof. Dr.-Ing. Michael Muma (Robust Data Science Group), Prof. Dr. Sc. Simone Schaub-Meyer (Assistenzprofessorin für Bild- und Videoanalyse im Visual Inference Lab)

Showroom

Policy Paper

Policy Paper

Deutschland braucht neben Abwehrtechnik und staatlichen Einsatzkräften eine risikobasierte Schutz- und Resilienzstrategie, die Transparenz im unteren Luftraum schafft, technologische Fähigkeitslücken schließt, Reaktionsketten an die Geschwindigkeit der Bedrohung anpasst und dort, wo Schutz an seine Grenzen stößt, die schnelle Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit.

Download (PDF 186,68 KB)

Gefördert durch

  • Hessisches Ministerium für Digitalisierung und Innovation
  • EFRE - European Regional Development Fund
Digitale Technologie
Analytische InformationssystemeGeoinformatikKünstliche Intelligenz (KI / AI)
Einsatzbereich
Wissenstransfer
Eingesetzte digitale Verfahren, Technik, Software und Methoden
Multi-Sensor-FusionDrohnendetektionBVLOSLagebild
Landkreis, kreisfreie Stadt
Darmstadt
Förderprogramm
Distr@l - Wissens- und Technologietransfer (FL 3)
Fördersumme
8.000.000,00 €
Förderzeitraum
1. Jul. 2026 - 31. Dez. 2028
Status
aktiv

Antragsteller

Technische Universität Darmstadt

Residenzschloss 1
64283 Darmstadt

Ansprechpartner

Herr Prof. Dr.-Ing. Uwe Klingauf

Herr Prof. Dr.-Ing. Uwe Klingauf

Technische Universität Darmstadt

Otto-Berndt Strasse 2
64287 Darmstadt

+49 6151 16-21040
klingauf@fsr.tu-darmstadt.de

Frau Prof. Dr. Michèle Knodt

Frau Prof. Dr. Michèle Knodt

Technische Universität Darmstadt

Residenzschloss 1
64283 Darmstadt

+49 6151 16-57353
knodt@pg.tu-darmstadt.de

Herr Rainer Hofmann

Herr Rainer Hofmann

Technische Universität Darmstadt

Residenzschloss 1
64283 Darmstadt

+49 6151 16-57365
rainer.hofmann@tu-darmstadt.de