Hessisches Drohnenkompetenzzentrum Kassel Airport (HDKZ)
Das HDKZ der TU Darmstadt verbindet Forschung und Transfer, Qualifizierung und Erprobung von Drohnentechnologien. Mit Unternehmen und öffentlichen Anwendern bringt es Lösungen in die Praxis.
Letzte Aktualisierung:
Projektdetails
Das HDKZ verbindet vier Kompetenzen, die gemeinsam den Weg von der Forschung in die Anwendung verkürzen:
Forschung und Transfer
Das HDKZ erforscht die technischen, organisatorischen und regulatorischen Voraussetzungen für den sicheren und wirksamen Einsatz unbemannter Systeme. Die zentralen Forschungsbereiche umfassen die sichere Integration in den Luftraum, resiliente Kommunikation und Vernetzung, Detektion, Identifikation und Abwehr sowie Lagebilder durch Multi-Sensorik und Fernerkundung. Weitere Schwerpunkte sind KI für autonome Entscheidungen und robotische und autonome Systeme, insbesondere die kooperative Boden-Luft-Robotik. Governance, Regulierung und Innovationsprozesse sind integraler Bestandteil dieses interdisziplinären Forschungsansatzes.
Angesichts kurzer Innovationszyklen verbindet das HDKZ diese wissenschaftliche Arbeit mit konkreten Fragestellungen aus Wirtschaft und öffentlicher Praxis. Gemeinsam mit Partnern werden Forschungsergebnisse in anwendbare Lösungen überführt. Erfahrungen und Bedarfe aus der Praxis fließen wiederum in die wissenschaftliche Arbeit ein.
Innovationsökosystem
Das HDKZ bringt Wissenschaft, Unternehmen, Start-ups, Betreiber Kritischer Infrastrukturen und öffentliche Anwender zusammen. Gemeinsame Entwicklungs- und Erprobungsvorhaben ermöglichen es, Anforderungen frühzeitig aufzugreifen, unterschiedliche Kompetenzen zu verbinden.
Reallabor Kassel Airport
Der Kassel Airport bietet als aktiver Verkehrsflughafen die Möglichkeit, Drohnentechnologien in einer realen Betriebsumgebung zu erproben. Neue Systeme und Einsatzkonzepte werden unter realen Bedingungen getestet und gemeinsam mit Anwendern weiterentwickelt. Im Fokus stehen dabei insbesondere Flüge außerhalb der Sichtweite (BVLOS), das Zusammenspiel bemannter und unbemannter Luftfahrt sowie die Erprobung von Sensorik, Kommunikations- und Detektionssystemen. Das Reallabor verbindet damit technische Entwicklung mit den konkreten Anforderungen des Flugbetriebs und unterschiedlicher Einsatzszenarien.
Skill Training Centre
Ausbildung, Training und Qualifizierung vermitteln die Fähigkeiten, die für den sicheren Umgang mit Drohnentechnologien erforderlich sind. Die Angebote richten sich unter anderem an Drohnenpiloten und Einsatzkräfte. Erkenntnisse aus Forschung und Erprobung fließen unmittelbar in die Qualifizierung ein.
Interdisziplinäres Team der TU Darmstadt: Prof. Dr. Michèle Knodt (Institut für Politikwissenschaft), Prof. Dr.-Ing. Uwe Klingauf (Institut für Flugsysteme und Regelungstechnik), Prof. Dr. Oskar von Stryk (Fachgebiet Simulation, Systemoptimierung und Robotik), Prof. Dr. Björn Scheuermann (Fachgebiete Multimedia Kommunikation / Kommunikationsnetze), Prof. Dr.-Ing. Dorota Iwaszczuk (Fachgebiet Fernerkundung und Bildanalyse ), Prof. Dr.-Ing. Michael Muma (Robust Data Science Group), Prof. Dr. Sc. Simone Schaub-Meyer (Assistenzprofessorin für Bild- und Videoanalyse im Visual Inference Lab)
Showroom
Gefördert durch
- Digitale Technologie
Analytische Informationssysteme Geoinformatik Künstliche Intelligenz (KI / AI)
- Einsatzbereich
Wissenstransfer
- Eingesetzte digitale Verfahren, Technik, Software und Methoden
Multi-Sensor-Fusion Drohnendetektion BVLOS Lagebild
- Landkreis, kreisfreie Stadt
Darmstadt
- Förderprogramm
- Distr@l - Wissens- und Technologietransfer (FL 3)
- Fördersumme
- 8.000.000,00 €
- Förderzeitraum
- 1. Jul. 2026 - 31. Dez. 2028
- Status
- aktiv
Antragsteller
Technische Universität Darmstadt
Residenzschloss 1
64283 Darmstadt
Ansprechpartner
Herr Prof. Dr.-Ing. Uwe Klingauf
Technische Universität Darmstadt
Otto-Berndt Strasse 2
64287 Darmstadt
Frau Prof. Dr. Michèle Knodt
Technische Universität Darmstadt
Residenzschloss 1
64283 Darmstadt
Herr Rainer Hofmann
Technische Universität Darmstadt
Residenzschloss 1
64283 Darmstadt